Nach Beobachtungen lagen die vorbeugenden Schwerpunkte in der Vermeidung von sehr großen Menschenansammlungen im Freien und gewissen Ansammlungen in geschlossenen Räumen ohne Belüftung zu sehen. Das hatte wohl seine Ursache in der medizinischen Erkenntnis, daß es einer gewissen Konzentration der Krankheitserreger bedarf, bevor eine Ansteckung entsteht. Ob dieser Grundgedanke von den Politikern berücksichtigt wurde, kann den fehlenden Äußerungen und Maßnahmen der Politiker dazu (m.E. Söder "alle testen"; Ramelow "nur die Hälfte der Landkreise sind infiziert") nicht ohne weiteres entnommen werden. Söders Variante kann hier aber mehr Klarheit bringen, auch die Corona-App. 
Ganz absurd wird es allerdings, wenn die staatlichen Verschwörer die Verschwörungstheoretiker kritisieren. Bei denen wiederum weiß man nicht, was sie damit bezwecken. Zu einer verantwortungsvollen neuen staatlichen Regierung kommt man so jedenfalls nicht. Wenn die Regierenden rechtzeitiger reagiert hätten, wäre zwar das Ausmaß der Infektionen in Deutschland geringer ausgefallen, man hätte aber die Grenzübertritte zum Ausland langanhaltend schärfer behandeln müssen, weil man in vielen Ländern auch geschlafen hat. Die Gegner der Regierungsmaßnahmen wiederum ignorieren die Kranken und Toten. Der Paradigmenwechsel Anfang Mai 2020 vom Vorrang des Lebens oder der Katastrophenverhinderung hin zum Vorrang der öffentlichen Belange war so nun unausweichlich geworden. Damit verbunden war es jetzt möglich, sich unter Hinnahme einer gewissen Anzahl von Toten die Maßnahmen auf die HotSpots der Infizierungen zu begrenzen. Dabei wird zunächst vielleicht zu Recht (Mißverständnisse beim Volk?) auf ein Trauergedenken der Toten verzichtet (außer bei der Bundesliga). Allerdings hat der klare öffentliche Hinweis gefehlt, daß infolge der neuen Maßnahmen weiterhin keiner vor Ansteckung geschützt sei.

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Vieles, was die Regierung macht, kann man, abgesehen von den ungenügenden Tönnies- und Reisevorsorgemaßnahmen u.ä. noch durchgehen lassen. Mangelnde Aufklärung in den Medien bzgl. Folgeerkrankungen, die Alltagserfahrungen der Menschen und der Vorwand, Corona würde nur ältere Leute betreffen, hat allerdings ein Sicherheitsgefühl und entsprechendes Verhalten ausgelöst, wodurch sich die Infektionsrate wieder erhöhte. In Tübingen hat man aber inzwischen das beste Sicherheitskonzept für Ältere. Die totale Verneinung der Besuche von Fußballspielen etc. hatten die Politiker insgeheim eigentlich damit begründet, daß das Volk zu Corona-gerechten Verhalten nicht fähig sei (ein Viertel an Besuchern wäre möglich gewesen), was aber eigentlich Folge mangelnder Aufklärung war. Zu den sofort aufgetretenen Folgeerkrankungen ist nur in Kontraste etc. berichtet worden (außer inzwischen in den Nachrichten RTL1, 27.08.20; ZDF, 29.08.20). Ansonsten gilt, daß sie z.B. beim AIDS-Virus in den ersten Jahren nicht erkennbar waren, ebenso nicht Geschwüre oder Tod bei Zytomeglia oder die Gürtelrose bei den Windpocken usw.. In Puncto Schulpflicht liegt ein totales Paradoxon vor. Aus der o.g. Fallstudie, einer Studie der Uniklinik Dresden (13.07.20), der Universität Wien (14.11.20, gleiche Ansteckungsgefahr) und der klaren Auffassung von Facebook ist eine mehr oder weniger häufige Infektionsgefahr von Kindern und Schülern bekannt (4%; RTL-Nachrichten, 13.09.20). Das Universitätsklinikum Leipzig hat nur wenig Infektionen seit Mai bei Schülern festgestellt (03.08.20; Untersuchung im Auftrag des Landes). Januar 2021 wurde dann erst aus heiterem Himmel eine erhöhte Ansteckungsgefahr durch Präsenzunterricht, Kitas sowie Busse und Bahnen proklamiert (RTL-Nachrichten, 14.01.21), sogar das Arbeitsleben. Neue aber von der Politik ignorierte Studien zeigen, daß sich auch Grundschüler genauso wie Erwachsene anstecken, aber seltener Symptome zeigen (Fakt, Das Erste, 26.01.21). Die zuvor fast uneingeschränkte Schulpflicht inkl. Strafbarkeit bei Verstoß widersprechen der Offerte des Bundespräsidenten Steinmeier also diametral. Auch die Weigerungshaltung der Länder, mobile Raumluftreiniger in den Klassenzimmern aufzustellen wegen der Kosten (Monitor, Das Erste, 22.10.20), zeugt nicht von einem echten Infektionsschutzwillen der Regierenden. Inzwischen hat man ein wesentlich billigeres System im Auge (Heute, ZDF, 02.11.20). 300000 Schüler in Quarantäne allein am 11.11.20 (18000 infizierte Schüler, 15.11.20) nimmt der Staat in Kauf und damit etwaige Krankheitsfolgen. Das ist definitiv unverantwortlich. Der Staat hat aber offenbar einen starken Verbündeten, nämlich die Familien, die ihre Kinder lieber in der Schule sehen wollen. Inzwischen wird nun behauptet (Klinikärzte, RKI), daß erst Schüler ab 14 Jahren wie ältere Menschen reagieren. Das sah Söder aber nicht so (Tagesschau, 22.11.20). Die Kanzlerin hat offenkundig auch die Schulen mit als Infektionstreiber gesehen, weshalb sie die Ferien schon ab 16.12.20 haben wollte (RTL-nachrichten, 25.11.20) 
Nach obiger Statistik scheint für den neuen Coronaanstieg erst einmal nicht nur das Privat- und Vergnügungsleben, sondern auch das Arbeitsleben mit dran schuld zu sein. Das wurde in den Nachrichten garnicht erwähnt. Allerdings sagt die Statistik nicht mit Sicherheit etwas über eine mögliche einzige Quelle aus. Nun beschloss die Regierung nur gegen die Privatkontakte vorzugehen ab 02.11.20. Die ganze Kritik darüber ist wahrscheinlich überflüssig. Da zu 75 % die jeweilige Ursache der Infektionen nicht feststellbar war, hat man sich neben der Aufrechterhaltung der Wirtschaft und Schule wegen der Kosten wahrscheinlich zu einem großen Feldversuch entschieden. Das Ergebnis hat gezeigt, daß die Fallzahlen nach 14 Tagen kaum gefallen sind. Die Ansteckungsgefahr durch Schüler und Kitas wurde bislang hingenommen, das Problem dann vom Bund erkannt, aber Maßnahmen von den Bundesländern (wegen der Kosten) verweigert. Willkürlich war (also ohne medizinische Fachkompetenz einzuholen), daß man Leute mit Erkältungszeichen in Quarantäne stecken wollte. Da wären im Winter so einige aus der Quarantäne nicht mehr herausgekommen.
Das touristische Beherbungsverbot war nachvollziehbar, weil Touristen in aller Regel auch feiern gehen. Das hatten die Richter, die anders entschieden hatten, wohl nicht mit auf dem Schirm, sondern nur die Prüfung der Ansteckungsgefahr im Hotel. 
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Inzwischen ist bekannt und erstmals in "Neues aus der Anstalt" (ZDF, 02.06.20) im Fernsehen veröffentlicht worden, daß die Hochphase der Pandemie in Deutschland nur in der Zeit bis zum 23.03.20 bestand, weil eine Grafik des staatlichen Robert-Koch-Instituts zur effektiven Reproduktionszahl (y-Koordinate) mit einer tatsächlichen Statistik in die Öffentlichkeit gelangt war. Die Nachrichten und Politmagazine hatten dazu zuvor nichts berichtet, außer das es Verschwörungstheorien gäbe. Man hatte quasi eine schlimmere Situation vorgetäuscht. Wegen dieser Grafik wäre das Regierungsverhalten verwerflich. Da sicherlich galt, den Schutz jedes Lebens zu gewährleisten und/oder Katastrophen mit Sicherheit auszuschließen, hat vielleicht die Regierung zu diesem Trick gegriffen, um den Lockdown umzusetzen (zuviel Volkswiderstand) und die Kurve auf Null bringen zu können statt auf ca. 1 zu belassen. Der "lockdown" hat aber gemäß dem Kurvenverlauf seit dem 23.03.20 nicht viel gebracht, außer man hätte es besonders konsequent durchgezogen mit vorheriger gezielter Ursachen- und Umsetzbarkeitsdiagnose. Letzteres wäre nach dem Erkenntnisstand Juli/2020 hinsichtlich der Spätfolgen der Erkrankung ("wahrscheinlich" sich einstellende chronische Immunstörungen in unterschiedlicher Schwere (Report, Das Erste, 14.07.20); keine Blutbilder ? (Verhinderung eu-Rente ?)) und es nicht sicher ist, daß ein passender Impfstoff gefunden wird (Prof. der Medizin Karl Lauterbach (SPD), Deutschlandfunk, 23.07.20) wohl besser gewesen aufgrund der nur 400 - 500 Neuinfizierten/Tag.   Kriminalbeamte u.ä. verlangen z.B. die Anerkennung als Dienstunfall wegen womöglicher Spätfolgen in 20 oder 30 Jahren (Report, Das Erste, 08.12.20). Ein richtig harter Lockdown würde aber wohl immer noch scheitern an den unwissenden Widerständlern im Volk und an den internationalen wirtschaftlichen Zwängen. Für das psychische Problem mancher dabei, müßte man Lösungen schaffen (Durchhaltevermögen antrainieren). Die Chinesen scheinen mit sowas weniger Probleme zu haben. Zwar behauptet die Politik, die Grundrechte müßten eingehalten werden, weshalb Chinas Variante nicht in Frage komme, aber in Report (Das Erste, 03.11.20) wurde die als sinnvoll und erforderlich angesehen. Allerdings wurde auch von Repressalien gegen Chinesen gesprochen (RTL-nachrichten, 03.01.21 und 29.01.21).
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Im Internet (lockdown-nein-danke.de) wurde von einem Medizinstudent nebst Verweisen auf Mediziner versucht das Covid-19 Problem zu erklären, aber offensichtlich nur für das erste Halbjahr und ohne Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen. Nicht zwingend möglich ist, daß die Zahl der Neuinfizierten wesentlich höher ist als die Zahl der Getesteten. Die veröffentlichten Grafiken zum Anstieg der Neuinfiziertenzahlen dürften tatsächlich nicht der Realität entsprechen, weil die erhöhten Testzahlen nicht berücksichtigt wurden. Die medizinischen Regeln bzgl. Auslöser eines Sterbefalles müssen hingenommen werden, weil es sein kann, daß ohne die Vorerkrankung der Sterbefall infolge einer weiteren Erkrankung nicht eingetreten wäre. Deshalb ist die Bezeichnung angebliche Corona-Tode unkorrekt. Der Vergleich mit den Todeszahlen der Vorjahre ist unethisch und nicht maßgebend. Die angegebene Basisreproduktionszahl 2 - 2,5 (mit Schutzmaßnahmen) wurde verglichen mit der Influenza-Grippe 2 (ohne Schutzmaßnahmen). Der Vergleich wäre ansich schon deshalb falsch, aber der Student ging offenbar von der Saisonzeit der Corona-Viren von Dezember bis April aus. Dieser Vergleich traf, wie wir nun (seit 10/2020; 20000 Neuinfektionen in 24 Stunden am 05.11.20 und trotz Teil-lockdown noch ansteigend) sehen nicht zu bei Covid-19, wenngleich eine Hochrechnung auf die wohl tatsächlich Infizierten immer noch fehlt (s. irreführende Grafik des MDR). Die Sommerurlaubszeit mit dem nur geringen Corona-Anstieg bestätigt aber ein gewisses Saisonverhalten, was nicht zufällig ist, wie Merkel hingegen annahm (11.11.20). Doch nun ist ersichtlich, daß die Infektionszahl -im Gegensatz zur Influenza (sogar ohne Schutzmaßnahmen)- bei Covid-19 immer weiter und schnell (Basisreproduktionszahl; das 3 fache im Verhältnis zur Grippe laut englischer Studie, 20.12.20) ansteigt. Allerdings gibt es hier noch einen Widerspruch zum um 70% ansteckenderen mutierten Virus in England, dem aber nur eine Reproduktionszahl von 1,1-1,9 bescheinigt wurde (RTL-nachrichten, 20.12.20). Das Saisonverhalten hat die Kanzlerin dann wohl schnell erkannt, weshalb sie nun auf eine angeblich härtere zweite Welle abstellte und bis Ostern die Bürger vertröstete. Damit hat sie quasi saisonales Verhalten des Virus eingeräumt. Der Virologe Prof. Streek (Uni Bonn) sprach auch von saisonalen Verhalten des Covid-Virus (RTL-Nachrichten, 27.12.20). Bis spätestens Mitte Mai 2020 war gem. den Grafiken an sich auch klar, daß man mit den zumindestens angewandten Methoden eine Infektionsrate von 0 nicht erreichen kann. Der totale Lockdown hätte schon zu dieser Zeit aufgehoben werden können (inzwischen belegt durch Alt-Covid-Rate 4/2021). Die Kanzlerin hat anfängliche Unwissenheit eingeräumt (28.11.20), woraus aber nicht hervorgegangen ist, wie lange die andauerte. Vizekanzler Scholz schwieg beharrlich auf die Frage des Nachrichtensprechers (RTL, 13.12.20), warum man nicht schon Maßnahmen im Frühherbst ergriffen habe. Daraus folgt, man kannte das Problem noch nicht (auch das RKI) oder wollte nichts unternehmen. Beides ist nicht so toll und wäre erklärungsbedürftig. Der Ordnung halber sei erwähnt, daß Merkel erst am 11.02.21 verlautbaren ließ, daß man im vergangenen Herbst u.a. zu zögerlich bei Beschränkungen vorgegangen sei. Tatsächlich galt damals noch die HotSpot-Theorie, auch weil man mit einem sprunghaften Anstieg von Neuinfektionen nicht rechnete. Die damalige Aussage von Jens Spahn, "Man würde mit dem Wissen von heute keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren", belegt die tatsächliche "unwissende" Auffassung der Regierung zu dieser Zeit. Das Wort "zögerlich" suggeriert Wissen in der Sache und lediglich ungenügende Vorgehensweise. Lauterbach meinte aber, wenn der Anstieg der Infektionen so weitergeht, werden wir in ein paar Wochen in vielen Landkreisen und Städten die Quote von 50 übersteigen (RTL, 05.10.20). Die Epidemiologen sahen das überwiegend nicht so. 3 Wochen später waren die Infektionen schon fächendeckend erhöht und der leichte Lockdown wurde eingeführt, der nicht die nötigen Erfolge brachte. Man hätte aber schon bei dem leichten aber kontinuierlichen Anstieg gem. den Grafiken Mitte September anfangen müssen.
Der harte Lockdown ab April 2020 war allerdings nicht nötig, wenngleich er wohl wegen gewisser Unwissenheit der Fachleute und besonderen Vorsichtsdenken der Politiker vertretbar gewesen ist. Diese nun erforderlichen Fragestellungen befördern Verschwörungstheorien, weshalb Wissmann von der FDP zu recht von der Bundeskanzlerin forderte, künftig mit maximaler Transparenz und umfassender Begründung den Deutschen zu erklären, welche Maßnahmen man aus welchem Grund für erforderlich hält (Heute, ZDF, RTL-Nachrichten, 16.11.20). Er verstünde nicht, warum man schon Mitte November (2020) weitere Verschärfungen umsetzen wolle, als die staatliche Vorgabe Ende November abzuwarten. Der Hintergrund, den er nicht wußte, ist der Teil-lockdown vom März. Die Kanzlerin hatte nun, da die Zahlen diesmal in gleicher Zeit nicht zurückgingen, wohl erkannt, daß die Zahlen damals vorwiegend saisonal bedingt rückläufig waren. Ob schon Ostern 2021 alle lockdowns fallen können, hängt aber noch vom Wetter ab und der Zahl der Neuinfektionen. Die ca. 300 Ärzte, die gegen die Lockdowns sind (Exakt, MDR, 17.02.21) tun das, weil es bei anderen auch tötlich verlaufenden Krankheiten wie die Influenza ihn auch nicht gibt. In der Sendung sind sie aber schlicht als Corona-Leugner hingestellt worden. Bei Corona wäre es aber so, daß die Erkrankten und Toten um ein Vielfaches höher wären. Entweder haben die Ärzte ein dickeres Fell bzgl. dieser Folgen oder sie wollen schlichtweg nur wieder richtiges Geld verdienen. Richtig wäre aber, daß der Lockdown nicht noch soweit getrieben wird, daß die Politiker zu der Meinung kämen, alle Infektionserkrankungen mit Dauereinschränkungen gleich mit niedrig halten zu wollen, um diesbzgl. weitere Behandlungskosten sparen zu können, was ja nunmal das Steckenpferd der Politiker ist. 
Ein Impfzwang in staatlich angeordneten besonderen Fällen ist allerdings im Änderungsgesetz zum Infektionsschutzgesetz zu § 28 des Infektionsschutzgesetzes allerdings erkennbar gewesen, was die Medien nicht erwähnten. Sie leugneten wie die Politiker den tatsächlich gesetzlich vorgesehenen Impfzwang völlig und stellten die Corona-Demonstranten als Lügner hin.        
Die Schutzmaßnahmen (s. obige Grafik), insbesondere das Verbot von Veranstaltungen (09.03.20) und Restaurants/Grenze/Schule? (16.03.20) haben demnach nur geringen Einfluß gehabt, was der Student wohl wegen dem angeblichen Ende der Corona-Saison (April) und den Studien der WHO und einer weiteren Studie noch anders sah. Die Korrektheit dieser Studien hat sich aber nur zum Teil bestätigt. Der Kurvenverlauf ab April stand unter dem Einfluß des lockdown und sagte deshalb auch nichts darüber aus, wie er ansonsten ausgefallen wäre. Ein kleiner Hinweis ist nach dem Ende des lockdowns die zunächst leicht ansteigende Infektionsentwicklung ab Juli, die man 2021 ab Mai beherzigen sollte. Der Aufschrei der Oppositionsparteien zum Beschluß v. 23.03.21 zeugt von Unwissenheit, da erstens der Alt-Covid 19 bereits im Fallen war (10 % aller Infektionen am 01.04.21; 5 % 22.04.21), aber die Mutante B.1.1.7 im steigen (95 % Ende April) und evtl. auch hier bei einer geringeren Infektionsrate sich zumindest eine lebenswerte Situation einstellen könnte (Prof. Streek: man wisse es nicht, 24.03.21 (RTL); Prof. Lauterbach verneinte, 25.03.21 (Illner)). Beim Alt-Covid 19 hat sich nun das Saisonende als entscheidend herausgestellt, weil diesmal wegen des kalten April 2021 keine Fensterlüftungen möglich waren. Saisonales Verhalten ist zwar auch beim B.1.1.7 zu erkennen wegen der unveränderten Inzidenzwerte Anfang April und ab 15.04.21 (Saisonende und wärmer?). Das RKI meinte allerdings, ihre Prognose vor Ostern von einer Inzidenz über 300 sei nicht eingetreten mit der Begründung weniger Mobilität an den Ostertagen und verändertes Verhalten der Menschen, was weit hergeholt sein dürfte. Der Virchowbund sprach am 24.04.21 von Impfeffekt und Lockdown-Maßnahmen nebst den bereits geltenden Ausgangsbeschränkungen (Bsp. Hamburg) als Ursache. Das war vom RKI nun gerade nicht genannt worden. Die Notbremse Ende April 2021 begründete die Kanzlerin anhand der Erfolge in anderen Ländern mit dieser Methode. Der saisonale Effekt ist hier also ausgeklammert worden, denn diese Erfolge fanden im Winterhalbjahr statt.
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Ob die Notbremse tatsächlich Ursache für das Absinken der Infektionszahlen war, ist fraglich, da schnelle Verbesserungen durch Impfungen nicht prognostiziert waren (Virologe Drosten am 10.05.21: Auswirkungen erst ab Juni) und die Notbremse sogar vom Thüringer Ministerpräsidenten als Aufweichung der bisherigen Regeln kritisiert wurde. Ob nun die Ausgangssperren und angeblich plötzlich verändertes Verhalten der Bürger das Ruder so schnell herumgerissen haben, ist ebenfalls fraglich. Die abfallenden Werte fielen zudem mit wärmeren Tagen zusammen. Als der Gesundheitsminister oder Merkel von einer gebrochenen Viruswelle sprachen (also durch die Notbremse etc.), sprach der Virologe Drosten plötzlich in den sat1-Nachrichten (08.05.21) davon, daß die Infektionswerte weiter fallen werden, weil der Virus Wärme und die UV-Strahlung der Sonne nicht mag. Auch der Professor Watzl (Immunologe,TU Dortmund) sprach bereits am 26.04.21 (hartaberfair, Das Erste) davon, daß die Zahlen im Sommer niedrig sein werden und wenn wir die Herdenimmunität noch nicht erreicht haben, die Zahlen danach (ab Herbst) wieder hoch gehen könnten, obwohl an diesem Tag der Inzidenzwert mit 169 noch einen Höchststand hatte in einer leichten Anstiegsphase. Er war sich demnach recht sicher über die weitere Ansteckungsentwicklung, also letztlich dem Virusverhalten. Prof. Lauterbach hat nicht ausgeschlossen, daß selbst im Sommer die Fallzahlen wegen unvorsichtigen Verhaltens wieder hoch gehen könnten (RTL-Nachrichten, 10.05.21). Das ist wohl bei sehr unvorsichtigen Verhaltens vieler Bürger nicht auszuschließen. Die in einigen Bundesländern und Landkreisen nur schleppend fallenden (25.05.21) und immer wieder aufflammenden Inzidenzzahlen trotz wesentlich unterschiedlicher Impfquoten belegen, daß wir uns nicht mehr im saisonbedingten Sinkbereich befinden. Deshalb sind großartige Öffnungen nicht angezeigt, aber mit einer echten 4.Welle muß im Sommer nicht gerechnet werden. Die Infektionsentwicklung wird also für die Sommerzeit nur noch vom Impffortschritt hinsichtlich der Delta-Variante geprägt sein. Die Kampagne von Politikern, Medien und Medizinern zur Impfstoffkombination AstraZeneca/BioNTech dürfte wohl (weil das keiner so richtig zugeben wollte) eher darauf zurückzuführen sein, daß AstraZenica einen schlechteren Impfschutz bietet, wenngleich BioNTech auch nur noch einen Impfschutz von 64% bei der Delta-Variante liefert (Heute, ZDF; RTL-Nachrichten, 06.07.21; Studie in Israel). Die Inzidenzzahl bzgl. der D-Variante scheint bei  BioNTech (Israel) geringer als bei AstraZenica (Briten). Die Abschaffung jeglicher Einschränkungen würde laut Nachrichten nur zu leichten Infektionen aller ausreichend Geimpften führen. Derzeit (7/2021) gibt es einen Meinungsstreit, wie weiter zu verfahren ist mit dem Schwerpunkt wieviel Öffnung möglich ist und wieviel Infektionen inkl. den direkten Erkrankungsfolgen und LongCovid zumutbar ist sowie weiterer Mutationen (siehe Illner, ZDF, 08.07.21). Eine hilfreiche Wahrscheinlichkeitsabwägung, in die alle Daten einfließen müßten, ist nicht zu erkennen. Die dürfte aber nicht so daneben liegen, daß man wie im Sommer 2020 mehrheitlich die saisonale Eigenschaft nicht erkannt hat und deshalb auch im Herbst nicht bzgl. des steilen Vormarsches, sowie im April 2021 immer noch nicht das Saisonende des britischen Virus vorstellbar war bei aber höheren Niveau (Datenverwertung, Beobachtungsgabe ?). Der Erkenntnisprozeß der Virologen scheint irgendwie eingeengt oder beeinflußt zu sein. Dieses sehr wahrscheinlich zu erwartende Szenario im Winterhalbjahr ist infolge von Politik,Mmedien und Medizinern nicht mehr erwähnt worden.
Entscheidend wäre die hinreichende Bekanntgabe und Sicherstellung der Art und Weise der Pandemiebeseitigung auf das Niveau einer Herdenimmunität und der Staat hat alles dafür zu tun, daß dies gelingt, was zum Teil von der Regierung inzwischen angegangen wurde. Einfach zu behaupten, daß Zweitimpfungen wegen der geringen Inzidenzzahl nicht mehr wahrgenommen werden, ist zu kurz gedacht, z.B. wenn es Erkrankungssymptome gab. Selbst da kam das Argumente eines Nocebo-Effekts von den Ärzten (RTL (10.07.21, psychisch erzeugte Beschwerden) ohne zu erwähnen, daß dies nur gilt, wenn die klinische (gesamtärztliche) Untersuchung das ergibt. Wenn sich dann noch, was zu analysieren wäre, herausstellt, daß vollständig Geimpfte (alle mRNA) nicht wieder schwerwiegend erkranken und auch keine Pandemietreiber darstellen, sollte einer vollständigen Öffnung mit allgemein und hinreichend bekannt gemachter schützender Selbstvorsorge des Restes der Bürger (Maske, Abstand) nichts mehr im Wege stehen und muß dann genügen. Sehr wahrscheinlich könnten noch Maskenpflicht bei großen Zusammenkünften in Innenräumen und die Vermeidung gedrängter Großveranstaltungen nötig sein (s. Inzidenzentwicklung Israel und Großbritannien). Zur Verhinderung weiterer möglicher Mutationen oder sogar Impfstoffresistenz sollte die Inzidenz nicht über 400 steigen. Bei den Schülern wären neben der Impfung die bisherigen Maßnahmen weiterhin sinnvoll und zu verbessern, selbst eine Umstrukturierung des Schulsystems könnte erforderlich werden. Die damit verbundenen Kosten für den Staat sind zwar im schulischen Bereich unwirtschaftlich, was der Hinderungsgrund der Politiker bisher war, müßten aber hingenommen werden (sollen nunmehr angegangen werden, 14.07.21). Die Vermeidung von LongCovid bedarf 95 %-ige Wirksamkeit der Impfstoffe, was wohl auf Dauer nicht erreicht werden kann. Die Meinung des Intensivmediziners Gernot Marx (Tagesschau, 09.07.21), LongCovid müsse vermieden werden, hieße LockDown für immer. In Linderungsmethoden kann letztenendes also nur noch der Schwerpunkt liegen. Eine Heilung gab es jedenfalls bei Immunerkrankungen bislang nicht und sie ist vererbbar, weshalb LongCovid nicht über Hand nehmen darf. Das Klein-Klein und Gezetere ohne klare Lösungsvorschläge mancher Politiker und Mediziner, die sich zudem erst zu Wort melden sollten, wenn sie das Problem vollständig erfaßt haben, ist bei einer Pandemie fehl am Platze. Der aktuellen Infektionsrate soll mit einer Auffrischungsimpfung (BioNTech-Antrag, 09.07.21) begegnet werden, die aber erkennbar auch keinen vollen Schutz bringen wird. Insgesamt ist man also gezwungen außergewöhnliche Prioritäten zu setzen. Als die Kanzlerin meinte, eine Impfpflicht gäbe es mit ihr nicht und die 3.Welle habe man allein mit der Impfung überwunden (Heute-Journal, 13.07.21) wurde erkennbar, daß ihre Strategie auf falschen Grundlagen beruht. Selbst Lauterbach hat inzwischen eingeräumt, daß Prof. Streek (eigentlich der Medizinstudent) die Saisonalität des Virus relativ früh erkannt habe (Illner, ZDF, 08.07.21). Erst wenn das alles nicht hilft, bliebe nur noch die chinesische Methode, da trotz Fähigkeit des Virus -nämlich der Übertragung zwischen Mensch und Tier- sich das in China nicht ausgewirkt hat. Die Regierung und alle Beteiligten haben zumindest in der Öffentlichkeit die israelische Erkenntnis bei ihren weiteren Bekundungen völlig ausgeblendet und suggerierten dem Volk weiter, daß das Problem mit der Impfung aller erledigt sei. Derweil hat Israel und erstaunlicher Weise auch Deutschland alle Vorbereitungen getroffen, die Bürger einer 3. Impfung zu unterziehen (01.08.21).
Das große Infektionsausmaß in Indien und Brasilien selbst in der warmen Zeit hat seine Ursache in Slums und Megastädten (22 Mill. Einwohner). Den Indern könnte die Weltgemeinschaft ein besonderes Schädigungsverhalten vorwerfen, weil sie trotz Kenntnis von der Mutationsfreudigkeit des Virus bei hohen Infektionszahlen (Südafrika, Großbritannien, Brasilien) der Wirtschaft und der Abhaltung ihrer Rituale den Vorrang eingeräumt haben. Zusätzlich scheint es eine wissenschaftliche Meinung zu geben, daß sich solche Impfungen in der Zukunft als Einfallstor herausstellen könnten, weil durch sie die natürlichen Antikörper verdrängt würden und man den natürlichen Schutz gegen jede andere Virusvariante verlieren täte.
  
Eine gewisse Paniksituation lag beim Alt-Covid-19 vor. Der Nutzen von Schutzmasken hat sich aus Versuchen ergeben und kann deshalb nicht kategorisch verneint werden. Das Wetter war Ende März-April/20 allerdings auch recht gut (sonnig; mehr Fensterlüftungen etc.). Die Frage fehlender Impfmöglichkeit und die Besonderheit gesundheitlicher Dauerfolgen bei Einzelnen, müßte bei der Risikoabwägung berücksichtigt werden. Eine Studie irischer Wissenschaftler stellte z.B. fest, daß die Hälfte von Covid-19 Infizierten seither über Müdigkeit klagten (16.11.20). Das kann (s. oben) wohl auch Folge einer Immunstörung sein, die langzeitig zu geringer Belastbarkeit mit Gliederschmerzen bis hin zur Arbeitsunfähigkeit führt. Ein chronisches Fatigue-Syndrom entsteht durch anhaltende Entzündungsprozesse, die schließlich zu einer Fehlfunktion des Immunsystems führen (Monitor, Das Erste, 18.02.21). Diese Krankheit könnte sich durch Corona häufen (laut Studien: Fatigue oder Muskelschwäche bei ca. 50 % der Erkrankten). Inzwischen seien als mögliche Ursache des Long Covid-Syndroms (Max-Planck Institut für die Physik des Lichts) auf physikalischen Wege veränderte Blutkörperchen entdeckt worden (Tagesschau, Das Erste, 27.06.21), wodurch sich die Blutzirkulation und die Sauerstoffzufuhr verschlechtere. Die Blutkörperchen würden vielleicht nicht mehr so gut durch die Kappillaren durchkommen und in der Lunge steckenbleiben. Bei den meißten Patienten würde dieser Zustand wieder zurückgehen, wenn die Krankheit überwunden ist.
Zu dieser Erkenntnis hätten aber auch schon die behandelnden Ärzte kommen können, weil solche Verformungen infektiös, hormonell, mechanisch, durch Mineralstoffmangel oder autoimmun allgemein bekannt sind. Besondere Blutwerte hierfür sind u.a.  MCV, MCH, MCHC, BKS, Immunglobuline, die hormonellen Blutwerte und die der maßgeblichen Mineralstoffe. Im Fall bei überwundener Krankheit hätte sich also die infektiöse Ursache erledigt. Soweit LongCovid weiter besteht, läge nunmehr eine Folgeerkrankung vor, die u.a. mittels der genannten Blutwerte ermittelt werden kann, also eigentlich eine übliche Aufgabe des behandelnden Arztes ist. Allerdings soll es eine neue Heilmethode gegen LongCovid geben mit einem Medikament zur Bekämpfung von Herzerkrankungen (RTL-Nachrichten, 05.07.21), womit die Uniklinik Erlangen die anscheind wahre Ursache -nämlich Autoantikörper- gebunden und unschädlich gemacht haben soll (Nebenwirkungen ?).

Der obige Vergleich mit den Influenza-Impfungsergebnissen (nicht helfende Impfung) weist nur darauf hin, daß man andere Maßnahmen weiter im Auge haben sollte. Die Bilder in den Medien zu den Corona-Verhältnissen im Ausland wären nach den nachvollziehbaren Angaben des Studenten zu üblichen Überlastungen in der Krankenversorgung in anderen Ländern aber nicht überzogen gewesen, weil nach seinen eigenen Angaben die Grippewelle 2020 insgesamt geringer ausgefallen war. Das ein Test nichts taugt, kann man erst später feststellen. Das konnte ohne Studie nicht einfach vorausgesetzt werden. Entscheidend für die Testqualität sind erst die Erkenntnisse aus den tatsächlichen Erkrankungs- und Sterbezahlen nachher.
Man sieht, die Interpretation von Daten kann sehr unterschiedlich ausfallen, weil sie von vielen Faktoren abhängt. Nur völlig danebenliegenden Entscheidungen kann man einen Stempel wegen Politikversagens aufdrücken. Insgesamt sollte man deshalb das staatliche Handeln am Anfang des Jahres bis Mitte Mai nicht auf die Goldwaage legen, weil damals doch noch viel Unkenntnis herrschte (Bsp.: Nutzen der Maske). Daß der Staat bewußt übertrieben haben könnte, kann wegen der eingetretenen wirtschaftlichen Folgen ausgeschlossen werden. Die Politik wird hier allerdings immer da mogeln, wo sie mit der Wahrheit einen Aufschrei im Volke auslösen könnte. Da sich die AfD wohl auf die wahrscheinlich schlechtere Interpretation von Daten gestützt hat, liegt sie mit ihrer Haltung neben der Sache (Kontraste, Das Erste, 29.10.20), wobei das Fernsehen auch auf die Herkunft dieser Haltung, nämlich die fachlichen Interpretationen im Internet hätte konkret eingehen müssen. Die kontroverse Bundestagsdebatte, wann ein Gesetz statt eine Verordnung zu verabschieden ist, zeigt nur, daß selbst dies in Deutschland nicht klar geregelt ist (Demokratie?). 
Corona zeigte deutlich, daß viele Menschen den Hintergrund der staatlichen Aktionen entweder nicht erfassen oder ihr persönliches oder wirtschaftliches Fortkommen wichtiger werten. Tatsächlich ging es um die Vermeidung eines medizinischen Notstandes und vieler Toter. Im Alltag haben viele Menschen damit schlichtweg nichts zu tun gehabt und nichts davon gemerkt, was ihr Bewußtsein dominierte. Bei den Coronamaßnahmen muß lediglich darauf geachtet werden, daß die paar Politiker, die darüber recht subjektiv bestimmen, nicht über das Ziel hinausschießen und auf die Idee kommen, dauerhaft den Mundschutz etc. einzuführen, weil damit so schön die Influenza-Infektionen gleich mit gesenkt werden könnten (Kostensenkung). Immerhin war es der EU wichtiger, einen geringeren Kaufpreis für den Impfstoff zu erhalten und dabei verlorene Zeit in Kauf nahm, als einen finanziell bedeutsameren Lockdown (wirtschaftlicher Schaden das 40-ig fache) zu verkürzen (ebenso Kontraste, Das Erste, 25.02.21; RTL, "Zwischen Hoffnung und Tod, 15.03.21). Deutschland hat zudem am Einsatz von Corona-Tests gespart. Hier wird ein Kleingeist deutlich, bei dem man Ausgaben sparen will und den Gesamtschaden des Staates (die Hilfen und Steuerausfälle sowieso) noch nicht einmal dabei erkennt. Allerdings, daß Wohl und Wehe einer Pandemie vom Marktpreis des Impfstoffs bestimmt wird, ist auch grotesk. Ansonsten muß sehr wohl auf Sicht gefahren werden, um rechtzeitig bei einem Infektionsanstieg reagieren zu können. Unter dieser Prämisse kann nur ein Langzeitplan (quasi ein Algorithmus und eine Bekämpfungsmethode) verlangt werden, der grob die Absichten der Regierung widerspiegelt (Gesundheitsminister Spahn verneinte einen solchen Plan). Als Resumee muß man konstatieren, es gab trotz Demokratie selbstherrliche Staatsführer und keinen richtigen Bekämpfungsplan. Da es zunächst auch keinen Epidemiologen oder Virologen etc. gab, die auf das Mutantenproblem hingewiesen hatten, obwohl Virenmutationen selbst gegen Impfstoffe bekannt sind und selbst das nachher von den Politikern ignoriert wurde, ist die Pandemie unnötig hinausgeschoben worden wegen der höheren Infektiösität der Mutanten (Ignoranz der Briten (anfangs) und auch bei der Delta-Variante, Brasiliens und Indien). Inzwischen fordern Virologen Neuimpfungen für 2022 ohne zu erwähnen, daß diese Forderung Folge von ersten Impfmutationen ist. Man hatte anfangs sogar eine Durchseuchung im Auge gehabt, was wissenschaftlich unhaltbar und unverantwortlich gewesen wäre. Diese Nachlässigkeiten werden von den Politikern tunlichst nicht besonders erwähnt. Es war auch erkennbar, daß Merkel und die Ministerpräsidentenschar teils ohne Fachkompetenz einzuholen und ohne Gespür für das Wesentliche ihre Entscheidungen gefällt haben. Allerdings waren auch viele Epidemiologen und Virologen nicht in der Lage, das Problem vollständig zu erfassen und sie konnten die günstigste Vorgehensweise für die Bekämpfung nicht erkennen.
Den besten Vergleich belegt Brasilien, wenn man Corona ausufern läßt, was die Corona-Gegner aus unerklärlichen Gründen übersehen wollten. Normalerweise hätten Staat und Medien die Sachlage korrekt wiedergeben müssen, statt eine Hysterie zu betreiben. Schwerpunkt der Politik war schlicht und einfach, die Überlastung der Intensivbetten zu vermeiden sowie Produktion, Beschäftigung und Schulunterricht aufrechtzuerhalten. Alle anderen Maßnahmen sollten das weitgehendst kompensieren und da, wie sich in der Praxis zeigte, nicht jeder Bürger diese Schutzmaßnahmen einhielt, mußten alle Anderen mit in den sauren Apfel beißen. Alle Corona-Maßnahmen hatten dieses Denken als Grundlage. Das belegt besonders die Sonderbehandlung der Arbeitgeber wegen nicht erforderlicher Testpflicht (16.04.21, Vorwurf von Klaus Ernst (MdB Die Linke) gegen Merkel wegen Arbeitergeberkriechertum). Das wurde dann zwei Tage danach von der Bundesregierung durch Verordnung korrigiert, aber zugleich mit einer Rechtswidrigkeit verbunden. Es ist eigentlich so, daß bei einer Pandemie wie auch bei einem Verteidigungsfall der Staat die hoheitliche Aufgabe inne hat, weshalb dem Menschen die Kostentragungspflicht für das Maschinengewehr oder eben die Kosten der Testpflicht nicht aufgebürdet werden kann. Das haben die Linken und dann die Regierung ignoriert. Die Pandemie war für die Regierung demnach nicht so schwerwiegend, da sie selbst diese Kosten nicht tragen wollte. Die Politik mußte ihre Vorgehensweise aus diesen Gründen verschweigen und in den weiteren Fällen deshalb, weil man von der Einsichtsfähigkeit der Anderen nicht ausging, was auch wahrscheinlich gewesen wäre. All das haben anhand der vielen Medienberichte die Anderen offenkundig nicht zu erkennen vermocht.
Der Schwerpunkt des Infektionsrisikos lag, wenn man die bisherigen Medieninhalte bewertet und nach persönlichen Erfahrungen je nach Mund- und Nasenschutzverwendung wohl eher in einer besonderen Nähe zu einem Mitbürger. Erstmalig wurde in den Medien von führenden Aerosolforschern berichtet, die das Hauptproblem in den Innenräumen und nur ganz geringfügig im Außenbereich sahen (ZDF, Heute, 12.04.21 u.a.), da es nächtlicher Ausgangssperren nicht bedürfe, weil man sich sonst in den Innenräumen träfe. Das ist allerdings nicht nachvollziehbar, weil man gerade nachts zu Geselligkeiten in Räumen sogar im Sommer zusammenkommt. Darauf ist dann auch in den Medien kurz darauf hingewiesen worden. Auch läßt zumindest die Supermarktbenutzung keine erkennbaren Ansteckungsrisiken bzgl. stunden- und tagelanger Covid-Schwebeteilchen in den Räumen erkennen, auch wenn es das unerklärlich ganz vereinzelt gab, was wegen der hohen Käuferfrequenz aber verbreitet bestehen müßte vor allem für die Verkäuferinnen. So soll nach angeblich neuen Studien (Heute, ZDF, 30.04.21) erkannt worden sein, daß die Intensivbetten häufig mit Menschen aus sozialen Brennpunkten belegt seien. Tatsächlich hatte ein Leiter einer Lungenabteilung in Moers (Bethanienklinik) bundesweit bei anderen Kliniken nachgefragt, ob sie dieselbe Patientengruppe hat. Er habe schon vor Monaten gesagt, daß man eine Zahlenerhebung brauche mittels Fragebogen an allen Krankenhäusern, wodurch man gezielt hätte handeln können (ZDFZoom,19.05.21). In dieser Doku wurde auch eine frühere Aussage des Gesundheitsministers gezeigt, die lautete, "Eine Statistik sei nicht möglich. Woran wollen sie denn erkennen, ob jemand einen Migrationshintergrund hat." Im Brennpunkt (Das Erste, 29.04.21) und Heute (ZDF, 28.04.21) ist die soziale Ursache konkretisiert worden. In Hochhäusern würden oft große Familien beengt leben und deren Verhalten sei maßgeblich. Die Inzidenz läge dort sehr hoch und in anderen Stadtteilen sei sie deutlich geringer, teilweise Null. Diese Sachlage hat die Regierung schon seit Monaten gekannt (Berlin-direkt, ZDF, 02.05.21), weshalb Sonderimpfmaßnahmen angezeigt waren.  
Normalerweise hätten Staat und Medien die Sachlage korrekt wiedergeben müssen, statt eine Hysterie zu betreiben. Schwerpunkt der Politik war schlicht und einfach, die Überlastung der Intensivbetten zu vermeiden sowie Produktion, Beschäftigung und Schulunterricht aufrechtzuerhalten. Alle anderen Maßnahmen sollten das weitgehendst kompensieren und da, wie sich in der Praxis zeigte, nicht jeder Bürger die Schutzmaßnahmen einhielt, mußten alle anderen mit in den sauren Apfel beißen. Das haben gem. vieler Medienberichte die Anderen offenbar nicht zu erkennen vermocht. Die Politik hat das verschwiegen, weil man von der Einsichtsfähigkeit der Anderen nicht ausging, was auch wahrscheinlich gewesen wäre. In den Hochphasen sind die Politiker in einigen Fällen über das Ziel hinausgeschossen (Schließung Einzelgeschäfte, Theater (aber ohne Pausengeselligkeit) u.ä.). Die Hysterie hat sicherlich auch manchen Bürger vorsichtig werden lassen, aber auch Corona-Gegner geschaffen. Der Schwerpunkt des Infektionsrisikos lag bei der Bewertung der aktuellen  Medieninhalte (4/2021) und persönlichen Erfahrungen offenkundig je nach Mund- und Nasenschutzverwendung nur in einer besonderen Nähe zu einem Mitbürger. Erstmalig wurde später in den Medien von führenden Aerosolforschern berichtet, die das Hauptproblem in den Innenräumen und nur ganz geringfügig im Außenbereich sehen (ZDF, Heute, 12.04.21 u.a.). Daß es nächtlicher Ausgangssperren nicht bedürfe, weil man sich sonst in den Innenräumen träfe, ist allerdings nicht nachvollziehbar, weil man gerade nachts zu Geselligkeiten in Räumen sogar im Sommer zusammenkommt. Die Forscher hatten das und nur Spaziergänge getrennt, was aber praktisch nicht geht wegen der schwarzen Schafe. Auch läßt zumindest die Supermarktbenutzung keine erkennbaren Ansteckungsrisiken bzgl. stunden- und tagelanger Covid-Schwebeteilchen in den Räumen erkennen, was wegen der hohen Käuferfrequenz aber bestehen müßte. Es müssten also schon hochbelastete Räume sein. 
Ähnlich ist es beim Problem Klima. Es handelt sich auch hier um wissenschaftliche Erkenntnisse, die man genauso nicht jedem so leicht nahe bringen kann, insbesondere dann nicht, wenn die Wissenschaft von der Politik vereinnahmt ist. Infolge zählt also eine gute Allgemeinbildung im Volk, damit es wahr und falsch sowie notwendig oder nicht besser unterscheiden kann. So bedarf es z.B. Windanlagen in Wäldern nur dann nicht, wenn man den klimaneutralen Energiebedarf anderweitig hinbekommt und soweit andere wesentliche Hinderungsgründe nicht entgegenstehen. Diese Abwägung durch die Politiker muß erkennbar werden.

Die Bill Gates-Verschwörungstheorie war in o.g. Sendung auch als unrichtig dargestellt worden (z.B. Frontal21, ZDF, 26.05.20). In der Anstalt war nun der Nachweis von finanziellen Abhängigkeiten geführt worden. Die Gates-Stiftung ist danach zweitgrößter Geldgeber der Weltgesundheitsorgansiation, was aber nur zweckgebunden geschieht, besonders das Impfen gefordert wird, statt bessere Lebensverhältnisse. Es gäbe auch von der Gates-Stiftung finanzierte Beratergremien, Institute für Epidemie-Vorsorge, neue Diagnostik und Impfstoffsuche. Im Rahmen einer eu-Geberkonferenz sind dann zusätzlich von 40 Staaten (Steuergelder) und private Gelder eingesammelt worden, wobei über diese Gelder die Empfänger selbst entscheiden können. Es sei wahrscheinlich, daß sie in Richtung der privaten Pharma-Konzerne gelenkt werden.
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Auch die Impfgegner haben teilweise ihre Berechtigung, da es auch Folgeschäden geben kann. Das ist schon seit sozialistischen Zeiten allgemein bekannt (erstmalig RTL-Nachrichten-online, 25.11.20; inzwischen Bsp. AstraZenica, Johnson&Johnson) und eben keine Verschwörungstheorie wie Frontal 21 (ZDF, 16.06.20) hingegen meinte. Bei dem Biontech/Moderna-Impfstoff sind die Impfkommissionen wie schon bei AstraZenica die letzten die eingestehen wollen, daß es einen Zusammenhang mit dem Virus gibt. Maßgeblich könnte hier eine virologische oder autoimmune Ursache bestehen. Andererseits muß eine Ansteckungsgefahr minimiert sein. Es geht also für den Staat darum, die Ursachen der Folgeschäden zu ermitteln und eine angemessene Abwägung des Für und Wider der Impfung bei Einzelnen und den Ansteckungsfolgen vorzunehmen. Das hat er zum Teil getan mittels einer Impfunfähigkeitsbescheinigung. Soweit das von den Ärzten sachgemäß angewandt würde, wäre dagegen diesbzügl. nichts auszusetzen. Das Problem ist nur, daß nicht jeder Arzt über die notwendige Sachkunde verfügt und er auch subjektiven Einflüssen unterliegt. Am Mangel an Ärzten darf der Rechtsanspruch auch nicht scheitern. Es fehlt zudem dann immer noch die Abwägung, inwieweit die Impfung oder in welchem Ausmaß sie überhaupt notwendig ist. Ein gewisses letztes Restrisiko muß aber in Kauf genommen werden. Wenn die Ärztin Frau Dr. Javid-Kistel Risken bei der Impfung von Vorerkrankten, die Medikamente nehmen, behauptet und einen groß angelegten Menschenversuch darin sieht, ist sie, anders als das in Fakt (Das Erste, 23.02.21) behauptet wurde, keine Impfgegnerin und Verschwörerin. Durch die Impfung tritt eine zusätzliche Belastung des Körpers auf, der er nicht immer gewachsen ist. Ihre Meinung war also nachvollziehbar. Daran ändern auch die Impfstudien der Hersteller nichts wegen des geringen geprüften Personenkreises und es hat sich auch beim Impfstoff AstraZenica deutlich bestätigt. Da das von der WHO, EMA und vielen Ländern als Normal angesehen wurde (Verhältnis aller Geimpften zu den Erkrankten), bestätigt es erstens,daß ein Restrisiko bei Impfungen üblich ist. Erwähnen sollte man aber schon, wer ein höheres Risiko hat. Der Arzt Dr. Oliver Abbushi meinte, es scheint ein autoimmunes Thema zu sein. Frauen würden mehr zu Autoimmunerkrankungen neigen (RTL, 31.03.21). Seine Auffassung dürfte auch deshalb der Ursache näher kommen, weil lt. Literatur eine erhöhte Zahl von Thrombozyten im besonderen Fall durch Infektionen oder chronische Entzündungen (besonders Magen-Darm-Entzündungen) und Anämien verursacht wird. Die beiden Letzteren können auch autoimmun bedingt sein und wegen der Häufigkeit bei Frauen ist wohl Immunschwäche der wahrscheinlichste Auslöser des Gerinsels. Zudem kann es fehlerhafte Autoimmunreaktionen geben. Der Epidemiologe Prof. Ulrichs meinte (RTL, 13.04.21), es würden Antikörper entstehen (RTL-Videoschnitt) und bilden dann mit dem hochwertigen Cluster -also kleine Ballungen- was dann die Blutgerinselbildung auslöse. Mit den Clustern könnte eine autoimmun bedingte verstärkte Gerinnung (Zusammenhäufung) innerhalb der Blutgefäße gemeint sein, bei der winzige Gerinsel überall im Körper entstehen ähnlich wie bei der Autoimmunerkrankung Lupus erythematodes. Bei der lebensgefährlichen Moschcowitz-Krankheit, dessen Ursache nicht bekannt ist, kommt es ebenfalls zu vielen Gerinseln im Körper und Unterbrechung der Blutzufuhr im Gehirn. Ob hier Frauenüberschuss vorliegt, ist aber nicht beschrieben. Der Professor Watzl (Immunologe,TU Dortmund) empfahl für Allergiker einen anderen Impfstoff mit gleichen Schutz auszuweichen (MOMA, Das Erste, 08.04.21). Den Verlautbarungen der Impfkommissionen ist eine Prüfung darauf nicht zu entnehmen und offenbar nicht erfolgt. Ihre Verhältnisangaben sind von Immunkranken u.ä. mit Vorsicht zu geniesen. Sie könnten für sie lauten (1 Toter bei ca. 250000 Geimpften bezogen auf Immunkranke (Autoimmun inkl. Allergiker); anders Prof. Watzl, Exakt, MDR, 21.04.21 ein Erkrankter (= ca. 12 Tote) bezogen auf 100000 Geimpfte und alle Menschen). Autoimmunkranke müßten also nach der Impfung vorsorglich auf Gerinselbildung untersucht werden oder die Impfung mit AstraZeneca meiden.

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Markus Fuchs ist führender Querdenker im Raum Sachsen (Verein "Querdenken Sachsen"). Er meint als Physiker, es läuft im Staat etwas grundlegend falsch, die Gefahren des Virus würden völlig überschätzt werden und die Maßnahmen der Regierung seien zu radikal und würden die Demokratie beschädigen. Seine Meinung berufe sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse (Doku "Beziehungskrisen", Das Erste, 12.07.21). Man sei ein mündiger Bürger, weshalb man selbst entscheiden kann, was man tun oder lassen will. Betroffene gäbe es gerademal 0.4 %, schlimm Betroffene lägen unter dem 0,00 %-Bereich. Es sei nachgewiesen, daß Masken nichts bringen würden. Nun würden auch noch für Geimpfte Sonderrechte gelten. Der Impfstoff sei genmanipuliert.
Seine Angaben zu Corona sind nach den Angaben weiter oben schlecht recherchiert und beruhen auf ungenügender Beobachtung der Fakten, die ohne die Schutzmaßnahmen ein zu erwartendes Super Gau-Szenario belegten. Diese Fakten selbst in Frage zu stellen, würde unterstellen, daß die ganze Welt lügt. Bei den Masken sind zudem die bestehenden wissenschaftlichen Auffassungen nicht abgewogen worden, denn es war nur eine Ausnahmemeinung. Bei den Grundrechten wird verkannt, daß das Grundgesetz prinzipiell einen Grundrechtseingriff in Form von Abwägungen der jeweiligen zu beachtenden Grundrechte vorsieht (s. die öffentlich gemachten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und die einschlägige Rechtskommentierung). Selbst gesundheitliche Risiken des Einzelnen müssen im Fall von unbedingten Notwendigkeiten für Allgemeinheitsinteressen hingenommen werden.
Bei der Kanzlerin Merkel kann man ja noch hinnehmen, wenn sie auch Unsinn erzählt. Wenn sie aber quasi darauf abstellt, daß eine Emotion einer Wahrheit nicht gleichgesetzt werden kann, unterstellt sie zugleich, daß sie sich an diese Regel hält. So ist es z.B. völlig neben der Wahrheit, wenn sie meint, um Demokratie müsse man kämpfen und den Falschinformationen und der Hetze etwas entgegen setzen.
Der Wahrheitsbegriff wird von den Philosophen unterschiedlich interpretiert, weil sie politischen, religiösen, Eigeninteressen und der Methode des Erkenntnisprozesses unterliegt, weshalb er teilweise eigentlich unwissenschaftlich bestimmt wird. Die Wahrheit einer Aussage oder des Denkens wird am besten durch die Praxis bestätigt, was auch wissenschaftliche Meinung ist. Wenn z.B. ein Konstrukteur ein Produkt konstruiert, fließen darin mathematische, physikalische, chemische u.ä. Erkenntnisse ein. Wenn dann das Produkt genauso geworden ist, wie es die Konstruktion vorgesehen hat, kann man sagen, daß der Konstrukteur die Wahrheit (z.B. das Verhalten von Stoffen) richtig erkannt hat. Die angeblichen Verschwörungstheorien entpuppen sich damit eher als eine Folge unzureichenden oder einer grundsätzlich falschen Methode des Erkenntnisprozesses. In der Philosphie wird eher von relativer als von absoluter Wahrheit gesprochen, weil die Zeit neue Erkenntnisse bringen kann. Insoweit sind z.B. die Vorstellungen von den Wissenschaftlern zu Corona zu Beginn der Krise inzwischen überholt. 
Die bestehende Demokratieform hat sich als nicht sonderlich geeignet erwiesen. Innerstaatlich haben wir sogar eine Parallelwelt der Öffentlichen Bekundungen der Politiker nebst Gleichgesinnten und den Medien im Bereich der Gerichte, Finanz-, Verwaltungs- und Sozialbehörden im Vergleich zur tatsächlichen Praxis. Das Ziel Wahrheit ist dabei nicht beabsichtigt. Bei den Ländern Russland, China, Belarus, Polen, Ungarn, Venezuela, Türkei u.ä. wird inzwischen wahres und falsches in Politik und allen Medien so perfekt verknüpft, daß es dem Bürger schon fast unmöglich ist, Wahrheit und Falsch auseinanderzuhalten. Begünstigt wird es dadurch, daß diese Länder auch einige falsche Dinge tun, die angreifbar sind, wie Vetternwirtschaft, vereinzelt unangemessene Gewaltanwendung gegen Bürger und rechtswidrige Rechtsprechung, unbelegte Anschuldigungen Polens gegen Russland (Flugzeugabsturz Kazcynski) oder auch die staatliche Behandlung von Bürgern. Die Türken sollen z.B. letztens im Rahmen des Putschversuches einen Soldaten zu einer hohen Haftstrafe verdonnert haben, wobei die Eltern meinten, ihr Sohn hätte von den wahren Absichten nichts gewußt (Weltspiegel, Das Erste, 18.07.21). Der Beitrag war aber nicht ausreichend, weil nichts von dem Gerichtsprozeß und den Maßnahmen seines Sohnes gegen das Urteil berichtet wurde. Überzeugend haben nur die Eltern geklungen, was aber noch nicht belegt, daß die Türkei blanke Willkür betreibt und es sich evtl. nur um ein Fehlurteil handelt. Zu China hatte man recht überzeugend mit Aussagen von Kindern Betroffener eine quasi Inhaftierung ohne Grund und Umerziehung von Uiguren belegt gehabt (Auslandsjournal, ZDF, 14.07.21). Allerdings ist nicht klar, ob dem in Wirklichkeit ein Strafurteil vorausgegangen ist (was die Eltern den Kindern nicht unbedingt erzählt haben müßten), weshalb dann alles rechtmäßig wäre, soweit das Verfahren rechtsstaatlich geschah. In einem anderen Beitrag des Weltspiegel (Das Erste, 05.07.21) hatte man zu viel Eingriff des Staates in das Privatleben der Bürger gezeigt (ständige Kontrolle des Zustandes jeglichen Wohneigentums), was ein Zeichen für zuviel Staat ist, woraus schnell staatliche Willkür werden kann. Das sind alles aber noch keine Gründe, diese Staaten zu Fall zu bringen. Es muß sich schon um echte Untergrabungsaktionen eines Staates gegenüber einem anderen Staat zum Zwecke seiner Vereinnahmung oder seines Sturzes handeln. Als China erklärt hatte, daß sich bewiesen habe, daß sein System das bessere sei, hat das beim Präsidenten Biden aufgestoßen. Solche Aussagen sollte China lieber lassen, weil das leicht mißverstanden werden kann.
Es gibt also viele Gründe, die belegen, daß es Merkel mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Von einem ganz schlechten Charakter darf man sprechen, da sie zugleich ihren Wahrheitswillen beteuert.   
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Schäubles Kritik ist zwar korrekt, aber interessenorientiert, weil er zur bewußt bestehenden Unterdrücker-Parallelwelt in Deutschland schweigt.  

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