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Die Verschwörung hat viele Mitläufer

Politiker, Medien, Meinungs- und Stimmungsmacher bilden das parasitäre
Netzwerk in unserer Gesellschaft

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Saarbrücken. (SE) Mit unserer Hintergrund-Serie über die Frage, ob Deutschland als Rechts- oder Unrechtsstaat gelten kann, ist etwas in Gang gekommen, was offenbar sehr dicht an der Oberfläche geschlummert hat und nun aufgeweckt wurde: Zahllose Menschen quer durch alle Schichten diskutieren das Thema mit Leidenschaft. Andere wenden sich an die Redaktion und hoffen auf wie immer auch geartete Hilfe angesichts von juristischen Ausreißern oder geplanten Fehlurteilen. Es hat sich offenbar ein riesiges Faß aufgetan. Die jahrzehntelange Erstarrung ist dabei, sich zu lösen und zu artikulieren. Nachfolgend ein thematischer Beitrag des Berliner Journalisten Klaus Weichhaus:

Kaum ein anderer Autor beschrieb bisher im SAAR-ECHO die politischen Realitäten in Deutschland mit so erschreckender Deutlichkeit: Die authentischen Details unserer ”verfassungs”-widrigen Lage und ihre kriminellen Implikationen definiert Friedrich Schmidt mit scharfem Blick für die Offenkundigkeit der Fakten und deren Interdependenzen. Seine Themen sind der Stoff für gute Symposien und sollten in ganz Deutschland debattiert werden. Denn so hat noch kein Journalist und Jurist das Grundgesetz als Nachkriegsrechtsordnung demaskiert.

Der Hintergrund dieser Misere liegt in einer Bewusstseinsverfassung, die in unseren Chefetagen der Banken, Börsen und Kartelle auf der Basis des Grundgesetzes gedacht und gemacht wird. Kirchen, Gewerkschaften, Parteien und Verbände, einschließlich der sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGOs), sind involviert und damit - auch im strafrechtlichen Sinne - Mittäter.

Unsere Politiker, Medien, Meinungs- und Stimmungsmacher bilden das parasitäre Netzwerk in unserer Gesellschaft, die den historischen Hintergrund und damit die Ursachen vergessen; also das Grundgesetz hinzunehmen gelernt haben. Ähnlich der Erkenntnis von dem damaligen Oberhaupt des Rothschildclans. Der schrieb 1863 an seine US-Bankenfreunde zu dem Plan, daß die US-Regierung das Gelddruckmonopol Privatbankiers übertragen wolle: ”Die Wenigen, die dieses System verstehen, werden entweder so interessiert an seinem Gewinn und so abhängig von seinen Vorteilen sein, daß es von dieser Klasse keinen Widerstand geben wird. Der größte Teil wird verständnislos die Last ohne Klage, und vielleicht sogar ohne Verdacht, daß das System ihren Interessen zuwiderläuft, tragen.”

Es fällt dem Bürger und der Öffentlichkeit nicht mehr auf, daß das Grundgesetz nur das ist, was bereits1949 Carlo Schmidt als die ”Modalität einer Organisationsform der Fremdherrschaft” bezeichnete und seither nur ein Besatzungsstatut geblieben ist.

Das Grundgesetz ist also keine Verfassung und kann sie auch niemals sein. Verfassungen waren - im republikanischen Sinne - immer die Modalitäten von Fremdherrschaften, insbesondere aber das Grundgesetz von 1949 sollte es von Anfang an sein und bleiben. (Kant hatte dies erkannt.)

Objektiv betrachtet, war Deutschland zu keinem Zeitpunkt seiner Geschichte ein Rechtsstaat mit einer demokratischen Verfassung. Weder 1871 noch 1918 und auch nicht 1949 war der Bürger im Sinne des ciceronischen Grundsatzes ”RES PUBLIKA RES POPULI” ein Herr seiner selbst. Deutschland, wie auch alle anderen Länder in Europa, lebt seit 2000 Jahren in der Kontinuität des Römischen Rechts, dessen pseudodemokratische Normen nur als Perversion des Rechts bewertet werden sollten.

Der Rechtsstaat ”BRD” erweist sich als ein Unrechtsstaat, weil er den Verschwörern und Verschweigern die idealen Arbeitsbedingungen für eine Kultur des Unrechts verschafft, an der unsere Medien und unserer Eliten enorm partizipieren und damit ihre Kriegskassen auffüllen können. Für einen Krieg gegen das deutsche Volk. Diese Diktatur des Unrechts im unteilbaren Rechtsstaat besteht in der Tat in den schizophrenen und widersprüchlichen Interessen unserer Gesamtgesellschaft.

Unsere ”freie” Presse fungiert als vierte Gewalt und setzt unsere Demokratie nicht nur außer Kraft, sondern spielt sich selbst als juristische und moralische Anstalt auf und verhindert somit jede Chance auf einen demokratischen Entwicklungsprozess.

Ich meine, daß es noch nie eine freie Presse gegeben hat, sowenig, wie es jemals zuvor schon eine echte Demokratie gab. Insofern widerspreche ich Hans Herbert von Arnim, der festgestellt hatte, daß ”Das einzige, was sich zu diesem Thema sagen ließe, wäre die Tatsache, daß wir hier im Lande keine Demokratie mehr haben!” Denn in Wirklichkeit hat es diese Demokratie noch nie gegeben. Deshalb hat es auch noch nie eine Pressefreiheit geben können, weil wir unseren ”Rechtsstaat” immer schon nur als eine Symbiose von mehr oder minder ständischen Organisationsinteressen erlebten. Weder unsere Regierenden noch deren Presselakaien wollen dieses Phänomen durchschauen und auf die Barrikaden gehen. Dies einzig und allein, um ihr Schweigekartell und ihre erworbenen Pfründe nicht zu gefährden.

Im Grunde haben wir die Verhältnisse, wie sie auch auf Sizilien organisiert sind. Alles was hierzu grundsätzlich zu sagen ist, hat bereits Friedrich Schmidt gesagt und wird hoffentlich diese Fakten solange thematisieren und aktualisieren, bis der letzte deutsche Dummkopf begriffen hat, daß das alles nicht neu ist. Schon Goethe hatte im Faust II konstatiert: Es schleppen sich Gesetz und Recht wie eine ewige Krankheit fort. Die Verschwörung des Verschweigens hat hier eine große Tradition, deren Überwindung ein Paradigmenwechsel erforderlich machen würde.

In den letzten 2000 Jahren ist der ”Kampf ums Recht” im vollen Gange. Herkömmliche Mittel können nicht zum Erfolg führen. Der deutsche Bürger muß seine Grundrechte realisieren und dabei auf den Kauf einer Bahnsteigkarte für den Revolutionszug verzichten. Er braucht kein Gesetz für die Realisierung einer republikanischen Verfassung durch eine neue Deutsche Nationalversammlung. Es bedarf keiner Zustimmung des Parlaments, wenn der Bürger sich sein parlamentarisches Legislativorgan schafft. Es kommt in der Tat nur darauf an, daß der Bürger seine grundgesetzrechtlichen Möglichkeiten kennt und wahrnimmt.

Die noch nie angewandte Strafbestimmung des Verfassungshochverrats im § 81 I Zi. 2 StGB hat durchaus eine reale Relevanz im Kampf gegen den Tatbestand von Regierungskriminalität, wie diese zum Alltagsgeschäft von Politiker und Parteien gehört. Schmidt Ausführungen hierzu sollten wir alle aufmerksam studieren.

Ganz persönlich sehe ich alle Bundespräsidenten und Bundeskanzler jetzt schon als Angeklagte vor meinem geistigen Auge. Denn - nicht nur - seit der Wende haben sie alle durch die Bank ein Sündenregister von gewaltigem Ausmaß vorzuweisen. Und - zu gegebener Zeit - wird es uns, dem Volk nicht schwer fallen, Staatsanwälte zu finden, die die Anklageschriften für diese Politkriminellen formulieren werden. Sowie Richter, die die Hauptverhandlungen gegen diese Handlanger einer Fremdherrschaft eröffnen werden.

Unser ”Rechtsstaat” hat durch das Versagen der Bundspräsidenten seit der Wende großen Schaden erlitten. Der ”Putsch” aber hat schon stattgefunden und zwar mit Billigung des Deutschen Bundestages, mit der Einführung des Euro.Wer aber könnte jetzt noch mit Klauen und Zähnen diesen Staat verteidigen, wenn nicht das deutsche Volk selbst, also der Bürger?

Wir dürfen von der Untätigkeit aller ausgehen, die als Beamte und Nutznießer des Systems gut leben und sich eher von solchen Gedanken bedroht fühlen (Siehe oben die Zeilen von Rothschild). Das Grundgesetz hat eine antidemokratische Kultur hervorgebracht. Die Diensteide von Beamten, sich für das Wohlergehen des Staates einzusetzen, sind kaum mehr als Makulatur.

Die Größenordnung des Problems ist in der Tat mehr als aberwitzig. Aber dennoch kann die öffentliche Diskussion die Sachlage klären, um den Widerstand zu organisieren. In diesem Sinne scheint das SAAR-ECHO ein wirkliches Signal für Deutschlands Zukunft zu sein.

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