Saar-Echo 10.03.2006

Von Betrügern, Banken und Bilderbergern

Wesentliche Fakten zum staatlicherseits geduldeten Immobilien-Grossbetrug in Deutschland / Ein Land auf dem Weg nach ganz unten

Von JOHANNES BRUNO KOEPPL*

München/Saarbrücken. Im Leben kommt es nur auf das Betrachten wesentlicher Fakten an, wenn man Erfolg haben will. Wer also immer nur kleinkrämerische Aktivitäten sieht, wer immer nur sich sieht und sich nicht mit den Besten solidarisieren will, der scheitert im Leben restlos. Aus dem Grunde wird hier in dieser Kurzdarstellung des sogenannten ”Schrottimmobilien-Skandals” ordentlich über den rechtlichen Zaun hinausgeblickt und offenbart, wie krank inzwischen das ”moderne Deutschland”, das Land der ”Ich-AGs” und ”Wir sind Deutschland” ist. Beleuchtet wird, wer eigentlich die Betrüger sind, auf deren Konto etwa eine Million Betrogene gehen: Banken, Politiker, Staatsanwälte, Richter und Rechtsanwälte.

Unbestritten ist, dass in Deutschland Hunderttausende von Bürgern, und zwar meist sehr gutgläubige Bürger - unter ihnen Richter, Steuerberater, Kirminalbeamte, Polizisten (hinter ihnen stehen Millionen Angehörige, Kinder) - sogenannte ”Schrott-Immobilien” ohne jegliche Sicherheiten (die Sicherheiten wurden fadenscheinig und teilweise vollbetrügerisch hingezimmert), teilweise völlig überteuert über raffinierte ”Drückerkolonnen”und das voll gegen Recht und Gesetz mit Wissen der immobilien-kompetenten Banken, mit Wissen sogar ihrer Aufsichtsbehörden (BAFIN), mit Wissen sogar der Staatsanwälte und mit Wissen sogar der Politiker gekauft haben.

Bekannt ist auch, dass die Banken die Kaufgelüste ihrer Kunden immer wieder überraschend und gegen jede Vernunft freudig annahmen, ja diese Kaufgelüste sogar noch anheizten. Politikexperten sind zahlreiche Fälle bekannt, obwohl sie sich von Natur aus mit anderen, politischen Fragen und vor allem mit deren Lösungen beschäftigen. Nachfolgend zur Verdeutlichung zwei ganz typische Fälle:

Eine von Haus aus noch mittellose Musiklehrerin, die erst am Anfang ihrer ”Karriere” stand und kaum etwas verdiente und auch nichts besass, demzufolge Nullsicherheiten mitbrachte, wurde ab 1993 von fünf grossen, deutschen Banken (HVB, VB, HYPO, Stadtsparkasse, Schwäbisch Hall) zum Kauf von sogar sechs Häusern (!) veranlasst. Ja man sagte ihr sogar - obwohl man von ihren gigantischen Belastungen wusste - dass sie noch ”viel mehr Immobilien kaufen” könne.

Man lockte also die unerfahrene junge Frau mit den bis zum Kaufzeitpunkt sehr stabilen Immobilienwertsteigerungen, obwohl jeder Denkende wissen musste, dass es auch einmal eine Baisse auf dem Immobiliensektor ”dank” einer allgemeinen, bewusst oder nicht bewusst ausgelösten Wirtschaftskrise geben könnte.

Inzwischen sind die Immobilien der Musiklehrerin partiell wertlos. Die emotional gesteuert und schutzlose Dame steht vor dem vollen Ruin - und das wohl ein Leben lang. Nur ihr naives, sonniges Gemüt rettet sie, die Mutter einer ebenso völlig verzweifelten Jugendlichen (17), noch vor einem Selbstmord.

Völlig überhöhte Bewertungen

Ein Mitstreiter in Sachen ”Fundamentale Demokratiereform” benötigte 1998 für seine TV-Firma, die auch Filme über diese Reform machen sollte, einen Kredit. Ein Kreditvermittler, der sich glaubhaft der engen Kooperation mit der berühmt-berüchtigten, damals noch sehr seriös auftretenden HVB Hypovereinsbank rühmte, trat in Erscheinung. Dieser lockte mit dieser Bank und sogar mit dem Interesse an einer Demokratiereform. Weiterhin lockte er - weil in dem Falle auch keine Sicherheiten da waren - mit der Scheinsicherheit zweier sogenannter Schrottimmobilien, die das Zehnfache der Kreditsumme ausmachten. Die Immobilien waren schon damals nur die Hälfte des Kaufpreises wert und sind heute aktuell auf 10 Prozent des damaligen Kaufpreises abgesunken. Und die HVB machte da noch mit, ja sie bewertete die beiden Immobilien völlig überhöht und intern in einer geheimen Einschätzung deutlich niedriger, wie sich das Jahre später herausstellte.

Bis 2000 galt nun seitens des Bundesgerichtshofs (BGH) die Ansicht, dass Kredigeber bzw. die dahinterstehenden und finanzierenden Banken in solchen Fällen erheblich mithaften. Aber seit 2000 hat sich ein ”bankenfreundlicher” BGH unter der ”geistigen Federführung des Bundesrichters Nobbe auf die Beine gemacht, der diese Mithaftung um 180 Grad umstiess und stolz verkündete, dass miteingeschaltete Banken eben nicht haften.

Darauf berufen sich nun offenbar immer mehr nachgeordnete Gerichte. Dennoch hat eine andere Kammer des BGH im Jahre 2001 zumindest im Falle der Badenia verkündet, dass diese mithaftet. Inzwischen pfändet aber munter die HVB pro Monat 3.000 Euro, und das Landgericht München gibt bei diesem Betrug bislang seinen Segen. Der Anwalt des Klägers und Kreditnehmers scheint gekauft. Zuvor lockte er mit seinen ”erheblichen Verbindungen” zu seiner HVB. Die Familie steht vor dem Ruin. Es gibt sogar den Verdacht, dass die HVB bewusst die Existenz dieses ”Reformers” angreift.

Logische Fragen mit Sofort-Lösungen

Warum haben so viele Bürger, und sogar Rechtsanwälte in einem, angeblich von ”abendländischer Denk- und Ethikkultur geprägten Lande” immerhin über Jahrzehnte zusehen können, wie Horden von Staatsanwälten bzw. die staatlichen Ermittlungsbehörden die Augen vor den Grossbetrügern verschliessen bzw. wie fast eine Million Bürger in die betrügerischen Immobilienfallen der Banken hineinfielen?

Wo waren denn da unsere Staatsanwälte, aber auch unsere ”Intellektuellen”, unsere ”Eliten”, die ”verantwortungsvollen Politiker”, welche doch die gutgläubigen Schichten zu schützen haben? - Die Massen von Staatsanwälten haben gerade hier völlig versagt. Insofern müßte heute schon wegen staatlicherseits geduldeter Rechtsbeugung gegen diese Staatsanwälte vorgegangen werden.

Lösung: Machen Sie, liebe Leser, also bei entsprechenden Anzeigen mit oder stellen Sie selber solche! Überschütten Sie die Ermittlungsbehörden mit Anzeigen, dass ihnen hören und sehen vergeht, und sie merken, dass sie schwer gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik verstossen haben und selber auf die Anklagebank gehörten. Das gleiche gilt für unsere Politiker. Schreiben Sie sehr harte und bitterböse Briefe auch an diese!

Warum hat der ”gewöhnliche Bürger” nicht bemerkt, dass die deutsche Regierung schon unter Helmut Kohl mittels der ”Riester-Rente” den Bürger in die enormen Risiken am Kapitalmarkt gelockt hat - um diesen eine ”weit bessere, weil private Alterssicherung” anzubieten? Kurz darauf wurde der Kapitalmarkt bewusst oder unbewusst ”geschlachtet” bzw. kaputtgemacht.

Bekannt ist, dass der Aktienmarkt weltweit von gewissen Kreisen manipuliert wird. Viele Bürger verloren bei den weltweit Aktiencrashs von 1998 und 2000 fast ihr gesamtes Vermögen (20 Billionen US-Dollar wurden so in die Hände der Gerissenen geschoben) - und nun seit 1998 über den Immobilienmarkt den Rest.

Finger weg von der Riesterrente

Mit der Riesterrente wurde zumindest in Deutschland der Weg freigemacht in einen unglaublichen Irrgarten der komplexen und zudem hyperdynamischen Rentenabsicherungsschiene. Ausserdem wies man seitens der Politiker auch noch auf den besonderen Wert von Immobilien hin, die ”doch stetige Zuwächse verzeichnen”.

Der Staat und seine Ermittlungsbehörden sorgten also bewusst bis unbewusst nicht für einen grundgesetzlichen Schutz der Anleger. Das tut er jetzt erst - weil er allmählich unter einen politischen Druck gerät. Die Frage taucht hier auch auf, warum schützte er denn nicht die Massen? Aus Unfähigkeit oder aus Absicht - oder gar zu Zwecken einer bewussten Herbeiführung der Massenarmut, die man politisch will.

Lösung: Setzen Sie vorerst mal nicht auf so etwas wie die Riesterrente. Fallen Sie nicht weiter in die Fallen der Aktienmärkte. Gewöhnlich steigen die Gerissenen in der Talsohle eines Aktienwertes ein und ”oben” dank ihrer Medienverbindungen aus. Dagegen Sie, das Heer der Anleger: Sie tun das nur in umgekehrter Weise, und dadurch ”ernährt sich das System zum Vorteil für die Schlauen am geschicktesten”

Die politischen Hintergründe

Wirkliche Politikexperten haben seit 1980 ausreichende Kenntnisse von geplanten Machenschaften, unter anderem in Deutschland ganz langsam eine Armut zu schaffen. Experten warnen schon seit 1980 vor geplanten Grossbetrügereien staatlicherseits. In den Kreisen der zynischen Macht, so in den Vorhöfen der Bilderberger Geheimkonferenzen unter Führung von David Rockefeller, wurde bereits in den 70er Jahren beschlossen, auf subtile Weise die naiven Bürger gerade auch in Deutschland ganz langsam zu verarmen - und dazu dann unter anderem auch noch das Rechtsystem zu zerstören. Ziel ist unter anderem, mit Hilfe dieser Verarmung und der Zerstörung des Rechtsystems in den nächsten zehn Jahren die Demokratien in Europa ganz betulich gegen totalitärere Systeme abzulösen.

Die EU-Verfassung zum Beispiel ist ein Baustein dazu. Man wollte diese Verfassung total am Grundgesetz vorbei im Jahre 2005 durchsetzen. Doch das scheiterte Gott sei Dank an einigen wachen Schichten innerhalb der europäischen Gesellschaft.

Bemerkenswert: Es führte die jetzige Kanzlerin Angela Merkel im Frühjahr 2005 an, dass die ”Deutschen nicht für alle Zeiten Anspruch auf die Demokratie” hätten. Das sagte sie immerhin auf einer Jubiläumsfeier der CDU in Berlin. Und wir wissen bis heute nicht, ob sie sich da einen ”Freudschen Versprecher” erlaubte oder weit mehr hinter der Aussage steckt. Angela Merkel wurde jedenfalls beim Bundesverfassungsschutz im Juli 2005 angezeigt. Doch dieses Amt hüllt sich seitdem in Schweigen.

Es gibt sehr viele Beweise, dass man diese Ziele der Verarmung und Zerstörung des Rechtsystems will. Im Mai 2005 fand zum Beispiel das beweisbar (Münchener Merkur vom 8. Mai 2005) in Rottach-Egern am Tegernsee (Bayern) eine wahre Geheimkonferenz der Bilderberger inmitten einer angeblich blühenden Demokratie, statt. Die Medien wie der Münchener Merkur und die Abendzeitung mussten nun darüber berichten. Weshalb?

Clevere Systemkritiker hatten einen Film zu dieser Veranstaltung ”vor Ort” gedreht und aus der ”Geheimkonferenz” eine weit offenere Veranstaltung gemacht. Auch Vertreter aus dem Ausland berichteten darüber. Um nun offenbar nicht vor einer nun wissenderen Öffentlichkeit blank dazustehen, berichteten jetzt auch im Auftrag der Bilderberg Group die Medien darüber - die doch mit Sicherheit unter der Fuchtel der Bilderberger stehen.

Als ob die Mafia seriös wäre

Man sagt zwar in diesen Geheimkreisen und im Umfeld dieser mit Gelächter, dass es ”gar keine Verschwörung” gäbe und diese es auch nie gab, und dass ein jeder Kritiker ein ”pathologischer Verschwörungstheoretiker” sei. Aber das und jenes sind nur Schutzbehauptungen. Jedes Geschichtsbuch bestätigt die historische Existenz von grossen Verschwörungen und straft diejenigen ab, welche eben die Verschwörungen abstreiten. Schliesslich ist doch selbstredend auch eine Mafia von Sizilien eine Verschwörung.

Auf der New Yorker und Londoner Ebene der Bilderberger geht man natürlich da etwas schlauer vor und schickt frei nach dem Perikles-Modell (dem griechischen Staatsführer 300 vor Christus) sogenannte Scheindemokratien und die Scheinjustiz ins Gefecht. Und die Kritiker des heutigen ”Systems” werden nicht gleich erschossen, sondern vorab ”nur mal finanziell kaltgestellt”.

Der tiefe Grund des bis dato riesigen Erfolgs der Bilderberger in ihrer Geheimstrategie der Verarmung und allmählichen Zerstörung von Rechtstaatlichkeiten, wozu sie auch den Internationalen Terrorismus verwenden: Die Masse der Bürger ist nicht nur in Rechtsbelangen, sondern gerade in dem politischen Umfeld vollkommen naiv und lebensfern!

Warum glaubt denn der Bürger bis heute, dass immer nur der Rechtsweg aus seiner persönlichen, miserablen Lage heraushelfen kann - wo doch die Beweise längst vorliegen, dass der Rechtstaat gerade in den Belangen, in denen es um die ganz grossen Interessen von mächtigen Lobbys geht, schon seit Jahrzehnten total versagt? Der Bürger will nichts wissen, weil er bequem, kurzsichtig, feige und spöttisch gegenüber den tragischen Realitäten ist. Das muss man auch sagen.

Alleine rechtliche Lösungen in Verbindung mit grossen, klugen politischen Lösungen sind sinnvoll: Nachdem sich heute sehr viele Richter und Staatsanwälte nicht gerade gesetzestreu verhalten, ist der Rechtsweg in seiner Ausschliesslichkeit völlig unzureichend geworden. Selbst wenn Sie, ja Sie als einzelner, betroffener Bürger da und dort über einen sehr guten und nicht gekauften Anwalt verfügen sollten (und solche Anwälte soll es auch noch geben) und somit eine gewisse ”Schmerzlinderung” erfahren... wird ein jeder Bürger in den nächsten zehn Jahren bei Fortsetzung der Tendenzen schmerzlich erfahren müssen - dass er ohne eine fundamentale und kluge Demokratiereform keine Chance mehr vor einem Gericht haben wird. Die Tendenz zur Verarmung und Unrechtstaatlichkeit schreitet voran.

Charakterlose Politiker gehören weg!

Wir brauchen also zur Lösung den Rechtsweg und den politischen Weg in einem ”klugen Verbund”! Es gilt, die Charakterlosen in unseren Demokratien aus ihren Ämtern zu werfen und Charaktervolle hinzusetzen. Ohne Rauswurf der charakterlosen Politiker gibt es einfach keine Chance mehr in unserem Leben. Das Leben ist zu sehr verfilzt mit diesen. Nur über starke, charaktervolle Politiker können wir unter anderem wieder vertrauensvolle Richter bekommen. Nur über diese können wir die Justiz zu einer glaubwürdigen, tragfähigen Säule des Staates umgestalten.

Vergessen Sie Ihre separatistischen Versuche vor fragwürdigen Gerichten! Im übrigen: Lobbys, Gerichte, Staatsanwälte, Medien und Politiker müssen ebenso begreifen, dass sie sich am Ende selber schädigen, wenn sie weiterhin die Massen ausbeuten bzw. in die Fallen locken. Einige Richter meinen: Gier frisst immer Hirn, folglich muss das Anlegervolk bestraft werden. Aber wessen Gier ist bei diesen Grossbetrügereien in Wahrheit besonders beteiligt? Die Geschichte hat immer gezeigt, dass die Ausbeuter und deren Handlanger am Ende in einem grausamen Blutvergießen enden!

* Dr. Johannes Bruno Koeppl (60), Promotion in den Staatswissenschaften, seit 1968 politisch tätig in 5 politischen Parteien, NATO-Experte seit 1974, Aufdeckung der Billionen-Korruption in den NATO-Staaten 1980, Publikation in dem US-Magazin Newsweek und anderen westlichen Medien, Kritik an der US-Regierung und übriger NATO-Regierungen, Mitwirken an der Abwahl eines US-Präsidenten und eines deutschen Bundeskanzlers, Zuarbeit für den Verteidigungsminister und späteren NATO-Generalsekretär Dr. Manfred Wörner. Nach dem Rauswurf aus dem Verteidigungsbereich Besuch dreier Weltklimakonferenzen, Kooperation mit dem Sprecher der Deutschen Bank Alfred Herrhausen zugunsten einer qualifizierten Klimakonferenz, 1994 Versuch zum Aufbau einer europäischen Partei, ab 1995 Erarbeitung des Lehrstoffes zu der vielleicht weltweit ersten Politikerakademie, der Akademie für neue politische Führungskräfte (ANP), weil sich damals herausstellte, dass es ohne eine solche Akademie keine Zukunft mehr geben kann.

Die ANP hat das Ziel, eine neue Führungsgeneration für unsere Demokratien zu schaffen. Die Politiker der Welt sind bis heute für ihren Job unausgebildet. Das erklärt viele vergangene und gegenwärtige Probleme wie: Zwei Weltkriege, die wirtschaftlichen und geistigen Verarmungstendenzen vor allem im Westen, die Weltklimaänderung, den internationalen Terrorismus, die modernen Pandemien-Gefahren Bird Flu, den Verfall bäuerlicher Strukturen und des Rechtstaates bzw. der Justiz, die Überflutung der Gesellschaft mit Informationen, Waren und Terminen, die allgemeine Hektik des Lebens und die Zerstörung der Kultur und Natur, die Unterdrückung zukunftsträchtiger Technologien, die Vorbereitung der Weltkontrolle mittels moderner Chips. . .

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